Pro Asyl hat einen Ratgeber für Afghanen und Afghaninnen und deren Berater*innen herausgegeben, die alle Aspekte des Aufenthalts von Afghanen*innen in Deutschland beleleuchtet. Wir haben den Ratgeber auf unserer Hilfeseite verlinkt.
NEUE INFOSEITE
Die Kulturbrücke Stockach e.V. hat unter der Kategorie Geflüchtete eine Informationsseite gestartet, die Menschen, die Hilfe suchen und die helfen möchten, nützliche Links und Informationen zur Verfügung stellt.
Einfach auf „Geflüchtete“ klicken. Die Seite wird laufend ergänzt, gerne nehmen wir auch Ihre Anregungen entgegen.
RECHTSANWÄLTE UND RECHTSANWÄLTINNEN
Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e.V. und die Evangelische Landeskirche Baden führen auf ihren Homepages eine aktuelle Liste der Rechtsanwälte*Innen, die in der asyl- und ausländerrechtlichen Vertretung von Flüchtlingen tätig sind. Die Liste wird von der Stabsstelle Migration der Evangelischen Landeskirche Baden geführt und aktualisiert.
Liste des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg
Liste der Evangelischen Landeskirche Baden
ASYL- UND MIGRATIONSRECHT
Asylrecht und Migrationsrecht
Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. hat mit www.anwalt.org ein umfassendes Informationsportal geschaffen, auf dem sich interessierte Bürgerinnen und Bürger bundesweit über alle Rechtsgebiete Deutschlands informieren können. Unter anderem wurde ein umfangreicher Ratgeber zum Thema Asyl- und Migrationsrecht veröffentlicht. Dieser ist verfügbar unter http://www.anwalt.org/
ASYL IN DEUTSCHLAND
Der Film des Kölner Flüchtlingsrats e.V. ist ein Informationsfilm für Flüchtlinge in Deutschland. Es geht um die Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die Anhörung ist ein Gespräch während dem man seine Fluchtgeschichte erzählt. Es ist der zentrale Moment eines*r jeden Asylsuchenden. Denn danach wird entschieden, ob man als Flüchtling anerkannt wird, oder nicht.
Du kannst das Video frei nutzen, teilen und jeder*m zeigen, dem es hilfreich sein könnte. Es steht dir in 14 Sprachen zur Verfügung. Weiterführende Links zu Beratungsstellen findest du auf dieser Seite. Film ersetzt keine ausführliche rechtliche Beratung und ist eine Erstinformation. Der direkte Kontakt zu den Macher*innen ist unter „Initiative“ zu finden.
The Cologne Refugee Council e.V. provides an information film for refugees in Germany. It deals with the hearing at the German Federal Office for Migration and Refugees. At the hearing, refugees can tell the authorities how and why they left their home countries. On this basis, a decision is made as to whether to grant asylum or not. As such, the hearing is a key moment in the asylum process.
Feel free to use and share this video with anyone it might help. It is available in 14 languages. Useful links are included on the this page. This film only provides a brief overview, and cannot replace comprehensive legal advice. You can contact the filmmakers directly under the link ‘Initiative’.
Der Film in
20.06.2018 WELTFLÜCHTLINGSTAG
Faktencheck bei SWR3
Für die CDU und CSU ist es DAS Streitthema: Die Flüchtlingspolitik! Heute am Weltflüchtlingstag checken wir den Wahrheitsgehalt von Politiker-Aussagen. Was ist wahr und wo wurde gelogen. SWR3-Redakteur Stefan Troendle hat recherchiert:
Aussage 1:
Aussage Klaus-Peter Willsch, CDU: Merkel hat die Grenze nicht mehr zu gekriegt
Klaus-Peter Willsch, CDU: „Sie hat im emotionalen Überschwang damals gesagt: ‚Jetzt lassen wir mal die Grenzen ein bisschen auf‘ und hat sie nicht mehr zu gekriegt. Das ist doch die Lage, die wir heute haben.
Der Faktencheck:
Es war am 4. September vor drei Jahren, als Angela Merkel vom damaligen österreichischen Bundeskanzler Faymann informiert wurde, dass tausende Flüchtlinge über Ungarn nach Österreich und Deutschland wollten. Beide beschlossen damals aus humanitären Gründen, auch aus Angst vor Gewalt, die Grenzen nicht zu schließen. Fakt ist aber auch: Aufgemacht hat Kanzlerin Merkel die Grenzen nicht. Sie waren nämlich schon offen – und das aus und in Richtung Österreich und Italien bereits seit 1997. Da wurde der Geltungsbereich des Schengener Abkommens auf diese Länder erweitert. Seitdem gilt: Nur bei Bedrohungen der öffentlichen Ordnung oder der inneren Sicherheit können die Kontrollen an den europäischen Binnengrenzen vorübergehend wieder eingeführt werden – eigentlich nur für bis zu sechs Monate. Das geschieht auch immer wieder vor großen Gipfeltreffen oder Fußball-Europa- bzw. Weltmeisterschaften. An der Grenze von Bayern zu Österreich gibt es aber seit dem 13. September 2015 ständige Kontrollen und die wurden immer wieder verlängert. Dass Kanzlerin Merkel die Grenzen nicht mehr zu kriegt, stimmt also nicht.
Aussage 2:
Aussage Armin Schuster, CDU: Nicht weit entfernt von 200.000 Flüchtlingen
Armin Schuster: „Ich als CDU-Innenpolitiker interessiere mich für die Frage: Wie kommen wir auf Dauer weit weg und weit unterhalb dieser 200.000-Grenze, von der wir nicht so weit entfernt sind, bei den Aufnahmezahlen jährlich?“
Der Faktencheck:
Die Zahl derjenigen, die in Deutschland Asyl beantragen, nimmt derzeit kontinuierlich ab. Von Januar bis April haben laut BAMF 56.000 Menschen bei uns zum ersten Mal Asyl beantragt. Das ist ein Rückgang von rund 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Andere Zahlen zeigen ebenfalls, dass die Zahl der Asylsuchenden deutlich zurückgeht. So sind laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung mehr als 50.000 Plätze in bayerischen Flüchtlingsunterkünften nicht belegt – einige Einrichtungen stehen sogar ganz leer. Und auch in der EU insgesamt geht die Zahl der Asylbewerber zurück. In dem Zusammenhang interessant: Der europäischen Asylbehörde EASO zufolge wurden vor zwei Jahren noch 58 Prozent aller Asylanträge in Deutschland gestellt – im letzten Jahr waren es nur noch 31 Prozent – also in etwa nur noch die Hälfte.
Nach dem, was wir bisher wissen, werden in diesem Jahr also deutlich weniger als die in der Unions-Obergrenze vereinbarten 200.000 Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Es dürften sogar deutlich weniger werden, weil in dieser Gesamtzahl diejenigen noch nicht erfasst sind, die wieder ausreisen oder ausgewiesen werden.
Stimmt‘s oder Stimmt‘s nicht?
Auch der Faktenfinder der Tagesschau beschäftigt sich immer wieder mit markanten Aussagen rund um die Flüchtlings- und Asylpolitik. Verschiedene Zeitungen berichteten schon häufiger über georgische Diebesbanden, die das deutsche Asylrecht ausnutzen würden. Auch die Aussagen von Bayern‘s Ministerpräsident Markus Söder wurden schon häufiger gecheckt: Was meint er mit Asyltourismus oder wenn er von bayerischen Abschiebeflügen spricht?
Quelle: SWR3: https://www.swr3.de/aktuell/Faktencheck-Welche-Aussagen-ueber-Fluechtlinge-stimmen/-/id=4382120/did=4777550/11yyuqr/index.html
INTEGRATIONSMANAGERINNEN IN STOCKACH
Integrationsmanagerinnen in und um Stockach :
- Herr Stefan Weber (seit 1.12.2018): Tel: 07531-8003330 und 07531-8003376; stefan.weber@LRAKN.de
- Frau Koch für die privat Wohnenden in Stockach und die Zozneggerstr. 30 – Buchstaben M-Z; Tel: 07531-800 3373; esther.koch@LRAKN.de
- Der Sozialdienst/Asyl wird über Frau Finkbeiner: Tel: 07531-800 3376; mobil: 0176 1800 1635; eva.finkbeiner@LRAKN.de abgedeckt
- Bodman-Ludwigshafen und Orsingen-Nenzingen: Frau Roller: Mobil: 0176 – 18001757
- Hohenfels: Christiane Melchers. Mobil: 0176-18001559; christiane.melchers@LRAKN.de
Liste der im Landkreis tätigen Integrationsmanager Quelle: Landratsamt Konstanz
Stand: 01.12.2018
